Interner Bereich
Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Freiburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Technische Informationen

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

hier finden Sie die wichtigsten Gesetzestexte und Verordnungen.
Zu Ihrer Information haben wir auch ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

Sollten Sie weitere Informationen benötigen setzen Sie sich bitte mit uns, der
Schornsteinfegerinnung Freiburg, oder mit dem für Sie zuständigen bevollmächtigten
Bezirksschornsteinfeger in Verbindung.

Wenn Sie Anregungen oder Verbesserungen für unsere Webseite haben,
würden wir uns sehr freuen, von Ihnen zu hören.

Die Datenbank zum Nachweis der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen
an Emissionen häuslicher Feuerstätten für feste Brennstoffe
 
Sie erreichen uns unter:
Schornsteinfegerinnung Freiburg
Ahornweg 18
79822 Titisee-Neustadt
Tel. 07651 - 4350
Fax. 07651 - 3845
E-Mail: info@schornsteinfegerinnung-fr.de

Leitfaden Kaminofen

Ein Artikel

Fasziniert auch Sie das flackernde Feuer von Holz / Holzbriketts und Braunkohlenbriketts in einem Kaminofen oder Heizkamin?

Sehnen Sie sich während der kühlen Jahreszeit auch nach der gemütlichen und wohligen Wärme eines Kachelofens?
Tragen Sie sich daher vielleicht schon mit dem Gedanken, eine moderne Feuerstätte für feste Brennstoffe zu kaufen, wie das bereits mehr als 6 Mio. Besitzer von Kachel- Kaminöfen und Heizkaminen vor Ihnen getan haben? Dann haben Sie sicherlich zu der Anschaffung, dem Einbau und dem Betrieb eines solchen Gerätes einige Fragen.
Dieser Leitfaden soll Ihnen dabei helfen, die wesentlichen Fragen zu diesem Thema zu beantworten.
Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit und lesen Sie die nachfolgenden Hinweise aufmerksam durch.
Auch ein noch so ausführlicher Ratgeber kann leider nicht alle Fragen beantworten. Sie sollten daher ein Beratungsgespräch mit einem Fachmann in Ihre Planung immer mit einbeziehen.

Planung ist der erste Schritt

Die Anschaffung einer modernen Feuerstätte sollte gut vorbereitet werden, denn solche Geräte sollen für viele Jahre Ihr Heim verschönern und behagliche Wärme liefern. Kaum ein anderer Einrichtungsgegenstand verändert die heimische Wohnkultur wie ein Kachelofen, Kaminofen oder Heizkamin. Bevor Sie sich mit dem Design einer Feuerstätte beschäftigen und die umfangreichen Kataloge der Hersteller sichten, sollten Sie sich selbst zunächst folgende Frage beantworten:

Warum eine neue Feuerstätte?

Haben Sie in Ihrer Wohnung Feuerstätten für feste Brennstoffe? Wollen Sie ein altes gegen ein neues Gerät austauschen? Dann steht insbesondere die richtige Heizleistung im Vordergrund.
Oder Sie nutzen eine Zentral- oder Etagenheizung und möchten sich zusätzlich eine Feuerstätte für feste Brennstoffe anschaffen. Dann sind die Fragen des Standorts in der Wohnung, der Schornsteinanschluss und die richtige Heizleistung zu beantworten.

Tipp: Haben Sie sich für eine moderne Feuerstätte entschieden, sollten Sie vor dem Erwerb mit Ihrem
Schornsteinfeger Kontakt aufnehmen. Er kann Ihnen aufgrund der technischen Daten der Feuerstätte sagen, ob ein bereits vorhandener Schornstein für den Anschluss der Feuerstätte geeignet ist, bzw. ob ein neu zu errichtender Schornstein zu planen ist.
Sollten Sie in einer Mietwohnung wohnen, benötigen Sie die Zustimmung des Eigentümers.

Darf eine Festbrennstoff-Feuerstätte in meinem Wohngebiet betrieben werden ?

Erkundigen Sie sich frühzeitig, ob Sie eine Feuerstätte für feste Brennstoffe in Ihrem Haus oder Wohnung betreiben dürfen oder ob Sie mit eventuellen Einschränkungen rechnen müssen.
Auskünfte erhalten Sie bei Ihrem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger bzw. bei der zuständigen Behörde (z. B. Bauamt / Umweltschutzamt) Ihrer Gemeinde / Stadt.

Wo kann Ich eine moderne Feuerstätte kaufen, und wer baut sie mir ein ?

Feuerstätten für feste Brennstoffe gibt es beim Kachelofenbauer, in Kaminstudios, beim Fachhandel und in Baumärkten. Die Auswahl ist groß: ob klassisch, rustikal oder elegant für jeden Geschmack und Preisklasse gibt es Feuerstätten. Achten Sie beim Erwerb der Feuerstätte darauf, dass diese mit dem sog. Ü-Zeichen bzw. CE-Zeichen gekennzeichnet ist. Die Zeichen sagen aus, dass die Feuerstätte den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.
Aber: Der Selbsteinbau gehört zu den anspruchsvollen "Do-it-yourself-Arbeiten" und erfordert spezielle Kenntnisse. Der Einbau bzw. die Aufstellung einer Feuerstätte sollte deshalb durch den Fachbetrieb erfolgen. Sonst können beim Betrieb oder der Abnahme Probleme entstehen. In einigen Bundesländern ist es notwendig, diese fachgerechte Aufstellung des Gerätes bestätigen zu lassen.
Fragen Sie hierzu bitte den zuständigen Schornsteinfeger oder Fachbetrieb.

Welches Gerät ist das Richtige für mich?

Die Antwort hängt davon ab, ob Sie Ihre Feuerstätte lediglich als Zweitheizgerät neben Ihrer Zentral- oder Etagenheizung nutzen wollen oder als Hauptheizgerät. Bei der Nutzung als Zweitheizgerät steht die Behaglichkeit und das Feuererlebnis im Vordergrund. Bei der Verwendung als Vollheizung sollte eine exakte Wärmebedarfsrechnung von einem Kachelofenbauer bzw. Fachbetrieb erstellt werden.
Je nach Gerätegröße ist das Gewicht und damit auch die Statik des Hauses zu beachten. Darüber hinaus muss festgelegt werden, wo das Rauchrohr installiert wird. Wenn Sie Ihre Feuerstätte mit Braunkohlenbriketts beheizen wollen, beachten Sie bitte, dass die Feuerstätte über einen Rost verfügt, der auch die Verbrennung von Holz positiv beeinflussen kann.

Welche Brennstoffe sind geeignet?

Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, unbedingt die Bedienungsanleitung der Feuerstätte lesen. Es dürfen nur geeignete Brennstoffe wie z. B. naturbelassenes stückiges trockenes Holz, Holzbriketts und Braunkohlenbriketts eingesetzt werden. Denken Sie daran, Ihre Feuerstätte für Festbrennstoffe ist keine Müllverbrennungsanlage.
Abfälle, Plastik, Pappen, feuchtes Holz, behandeltes Holz (gestrichen, lackiert, imprägniert), Spanplatten usw. dürfen nicht verbrannt werden. Das Verbrennen von ungeeigneten Stoffen führt zu erheblicher Umweltbelastung, verbunden mit Nachbarschaftsbeschwerden. Seien Sie kein Umweltmuffel ! Tragen Sie dazu bei, Vorbehalte gegenüber Festbrennstoffen abzubauen. Darüber hinaus schadet der Einsatz von ungeeigneten Stoffen Ihrer Feuerstätte und dem Schornstein.

Wie bediene ich die Feuerstätte richtig ?

Praktizierter Umweltschutz ist nicht nur eine Frage der Umweltverträglichkeit des Brennstoffs und des modernen Heizgerätes.
Zur Vermeidung unnötiger Emissionen gehören:

richtiger Brennstoff
richtige Feuerstätte und Schornstein
richtige Handhabung.

Bei richtiger Bedienung der Heizgeräte können die Emissionen bei der Verbrennung von hochwertigen Briketts aus Braunkohle und Holz deutlich gesenkt werden. Auch wieder zunächst die wichtigste Empfehlung: Unbedingt die Bedienungsanleitung des Heizgerätes beachten und nur geeignete, nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz
zugelassene Brennstoffe einsetzen!

So sollten Sie mit Braunkohlenbriketts und Holz/Holzbriketts heizen:

Feueranzünden

Legen Sie geeignete Anzünder, eine ausreichende Menge dünnes Anzündholz, ein paar Braunkohlenbriketts bzw. Holzscheite/ Holzbriketts auf den sauberen Rost. Bringen Sie die Luftregler/schieber in Anzündstellung, zünden Sie an und schließen Sie die Feuerraumtür. Wenn der Brennstoff vollständig entzündet ist, stellen Sie die Luftregler/schieber auf die gewünschte Leistungsstufe gemäß Bedienungsanleitung. Verwenden Sie niemals Benzin oder ähnliche Flüssigkeiten als Anzündhilfe!

Heizbetrieb

Nach der Anzündphase entsteht ein Glutbett. Für den Heizbetrieb rütteln Sie einfach die Asche ab bzw. schüren das Glutbett. Legen Sie ein paar Braunkohlenbriketts bzw. Holzscheite/Holzbriketts auf die Glut und stellen Sie die Luftregler/schieber auf Anzündstellung. Wenn der Brennstoff vollständig entzündet ist, stellen Sie die Luftregler/schieber auf die gewünschte Wärmeabgabe ein.

Glut halten

Legen Sie vor der Nachtruhe noch zwei bis vier Braunkohlenbriketts auf und warten Sie, bis sie brennen. Dann stellen Sie die Luftregler/schieber gemäß Bedienungsanleitung ein. Am nächsten Morgen können Sie, nach dem Sie die Asche abgerüttelt und das Glutbett geschürt haben, ein paar Braunkohlenbriketts bzw. Holzscheite/ Holzbriketts auf die Glut auflegen. Verfahren Sie weiter wie unter Heizbetrieb beschrieben.

Wie oft darf ich eine Festbrennstoff - Feuerstätte betreiben ?

Kann Ihre Feuerstätte bestimmungsgemäß offen betrieben werden, d.h. mit offenem Feuerraum bzw. mit offener Feuerraumtür, dann darf die Feuerstätte nur gelegentlich genutzt werden. Wird Ihre Feuerstätte bestimmungsgemäß nur geschlossen betrieben (z. B. Kachelöfen,) oder hat Ihr Gerät selbstschließende Feuerraumtüren (Kaminofen Bauart I), dann besteht keine zeitliche Nutzungsbeschränkung.

Welche Brandschutzbestimmungen gelten?

Die bei der Installation zu beachtenden Schutzmaßnahmen sind abhängig von der Art der Feuerstätte und dem Bundesland (Baurecht ist Ländersache). Detaillierte Hinweise gibt Ihnen Ihr Schornsteinfeger und der Hersteller in seiner Aufstellanleitung.Diese sind unbedingt zu beachten. Ziehen Sie den Schornsteinfeger und den Fachbetrieb zu Rate.

Wie ist es mit der nötigen Verbrennungsluft ?

Fragen Sie den Schornsteinfeger oder den Fachbetrieb, ob bei Ihnen eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr gewährleistet ist.
Tipp: Beachten Sie bitte evtl. vorhandene Lüftungsanlagen (Abluftwäschetrockner, Dunstabzugshauben, motorisch gesteuerte Wohnungsentlüftungen etc.)

Ist der Schornstein für die Festbrennstoff-Feuerstätte geeignet ?

Lassen Sie sich von Ihrem zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger bestätigen, dass Ihr Schornstein für den Betrieb Ihrer Festbrennstoff-Feuerstätte geeignet ist.
Lassen Sie die Verbindung der Feuerstätte zum Schornstein und der Anschluss am Kamin von einem Fachmann ausführen.

Wie oft sollen Feuerstätte und Schornstein gereinigt werden ?

Die Kehrordnungen der Länder enthalten Kehrfristen von einmal bis viermal jährlich. Auskunft gibt Ihnen der zuständige Schornsteinfeger. Funktionsstörungen haben häufig ihre Ursache in verschmutzten und verrußten Feuerstätten und Verbindungsstücke (Ofenrohre). Feuerstätten und Verbindungsstücke werden entweder vom Betreiber, einem Fachbetrieb oder dem Schornsteinfeger gereinigt.

Welche Festbrennstoffe werden empfohlen ?

Es werden Braunkohlenbriketts, naturbelassenes stückiges trockenes Holz und Holzbriketts empfohlen. Das Braunkohlenbrikett ist seit vielen Jahrzehnten ein bewährter Brennstoff.
Rohstoff- und produktionsbedingt weisen Braunkohlenbriketts eine definierte und konstante Qualität auf. Diese unterliegt einer strengen Kontrolle. Braunkohlenbriketts der Marken UNION und REKORD aus den deutschen Braunkohlenrevieren sind ideale Brennstoffe und erfüllen die gesetzlichen Anforderungen.
Eine mangelhafte Wartung bringt Leistungsverluste, die letztlich unnötige Emissionen bewirken. Bitte beachten: Wenn Sie Ihre Feuerstätte offen betreiben, sollte Sie vorzugsweise Laubhölzer (z.B. Buche, Birke...) verwenden, da Nadelhölzer zum Funkenflug neigen.

Wo kann ich Braunkohlenbriketts und Scheitholz kaufen ?

Braunkohlenbriketts und Scheitholz / Holzbriketts können Sie beim örtlichen Brennstoff-Fachhandel kaufen und auch bringen lassen. Des weiteren werden Festbrennstoffe in Bau- und Verbrauchermärkten angeboten. Lieferantenadressen finden Sie in den "Gelben Seiten" oder erhalten Sie bei den Brennstoffvertriebsgesellschaften.
Fragen Sie auch Ihre örtliche Forstverwaltung bezüglich Brennholz oder Flächenlose.

Wie lagere ich Brennstoffe richtig ?

Braunkohlenbriketts sollten in Räumen, z. B. im Keller oder in der Garage, oder zumindest überdacht gelagert werden. Gebündelte und verpackte Briketts erleichtern Ihnen den Transport und die Lagerung. Frisch geschlagenes Holz muss an einer belüfteten, möglichst sonnigen Stelle regengeschützt gestapelt und mindestens 2 Jahre getrocknet werden. Nur trockenes Holz kann in einem belüfteten Keller aufbewahrt werden.
Generell gilt: Bei der Lagerung fester Brennstoffe ist jeglicher Umgang mit offenem Feuer unbedingt zu unterlassen. Sie sollten nicht in unmittelbarer Nähe von Wärmequellen und leicht entflammbaren Stoffen lagern.

Und wie ist das mit dem Umweltschutz ?

In modernen Feuerstätten können Festbrennstoffe umweltverträglich eingesetzt werden. Es entstehen dann Probleme, wenn eine veraltete Feuerungstechnik vorhanden ist , das Gerät falsch bedient wird nicht geeignete Brennstoffe eingesetzt werden.
Die Ausführungen in diesem Leitfaden machen deutlich, dass alle drei Ursachen heute keine Argumente mehr gegen Feuerstätten für Festbrennstoffe sind. Die Feuerungstechnik ist deutlich verbessert worden, wodurch die Emissionen erheblich reduziert werden konnten. Der Umweltschutz kann deshalb nicht als Begründung herangezogen werden, um den Einsatz von Festbrennstoffen pauschal zu reglementieren oder gar zu verbieten. Sie als Nutzer dieser mit Festbrennstoffen betriebenen Feuerstätten können durch Ihr Verhalten wesentlich zum Umweltschutz beitragen und zugleich Ihre Bedürfnisse nach Wohlbehagen und Wärme erfüllen.

Zum Schluss

Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart 5-7 % Heizenergie. Um Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen, sollte man nur so viel Brennstoff auflegen wie gerade nötig. Die Feuerstätten sowie die Verbindungsstücke zum Schornstein sollten regelmäßig von einem Fachmann gewartet werden.Eine mangelhafte Wartung bringt Leistungsverluste, die letztlich unnötige Emissionen bewirken. Bitte beachten: Wenn Sie Ihre Feuerstätte offen betreiben, sollte Sie vorzugsweise Laubhölzer (z.B. Buche, Birke...) verwenden, da Nadelhölzer zum Funkenflug neigen.
Haben Sie jetzt noch Fragen...?
Dann können Sie sich selbstverständlich an Ihren Schornsteinfeger, Schornsteinhersteller, Gerätehersteller, Kachelofenbauer, Kaminstudio, Brennstoff-Fachhändler oder Fachbetrieb wenden.
Viel Spaß mit der Feuerstätte und der kuscheligen Wärme
 
Quelle: Peter Stephan / Thomas Sunderer

Schornstein im Altbau

Es ist nicht ratsam eine Feuerstätte an irgendeinen Schornstein anzuschließen. Vor der Wiederinbetriebnahme sollten Sie einige Dinge beachten.
Der Schornsteinquerschnitt muss zur Feuerstätte passen. Der Querschnitt ist abhängig von der Heizleistung der Feuerstätte und der wirksamen Schornsteinhöhe.
Gemessen vom Rauchrohranschluss am Schornstein, bis zum oberen Ende des Schornsteins (Mündung), muss der Schornstein mind. 5 Meter hoch sein (bei festen + flüssigen Brennstoffen). Auch eine Berechnung nach EN 13384-1 bzw. DIN EN 13384-2 kann einen Funktionsnachweis bei geringerer als der geforderten Höhe erbringen.
Es ist darauf zu achten, dass der Schornstein an der Mündung nicht abgedeckt oder verschlossen wurde. Diese Abdeckung ist vorher zu entfernen.
Um Beschwerden über Belästigungen durch Abgase (insbesondere Rauch und Russ) durch Feuerstätten auszuschließen, wird empfohlen eventuell vorhandene Hauben an der Schornsteinmündung zu entfernen.
Alte Anschlussöffnungen ehemaliger Öfen sind zu prüfen und evtl. fachgerecht zu verschließen.
Am unteren Ende (Sohle) ist ein Reinigungsverschluss, falls bisher nicht vorhanden, notwendig.
Für die Schornsteinreinigung ist im Bühnenbereich / Dachgeschoss eine Reinigungsmöglichkeit erforderlich (Kamintüre). Es besteht auch die Möglichkeit die Schornsteinreinigung über Dach durchzuführen. In diesem Fall ist ein Dachausstieg / Dachaufstieg und die nach den Unfallverhütungsvorschriften (UVV - DIN 18160 Teil 5) vorgeschriebenen Dachtritte erforderlich.
Ferner dürfen keine Verschraubungen oder Nägel in die Schornsteinwände (Wangen) eingebracht worden sein.
Baurechtliche und Bautechnische Vorgaben und Vorschriften werden in der Landesbauordnung, Feuerungsverordnung sowie in den jeweiligen DIN-Normen geregelt.
Vor der Wiederinbetriebnahme muss der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger diese neue Feuerungsanlage auf Gebrauchsfähigkeit und die sichere Abführung der Verbrennungsgase hin überprüfen und eine entsprechende Bescheinigung ausstellen.
Quelle: Peter Stephan / Thomas Sunderer

Schornstein im Neubau

Fast jeder der heute baut, geht an seine finanzielle Leistungsgrenze.
Kurz vor Baubeginn wird dann noch über Einsparungen und notwendige Erfordernissen diskutiert und so manches eingespart.
Aber Achtung:
Es gibt "Einsparungen", für die man ein Leben lang
teuer bezahlen muss.
Dazu gehört in erster Linie der zweite Schornstein.
Wer hier sparen will - ca. 1% der Rohbausumme - hat später keine Möglichkeit,

einen Kaminofen, Kachelofen, Kachelherd oder offenen Kamin zusätzlich zur Zentralheizung anzuschließen.
8 Gründe für den Einbau eines 2. Schornsteines
1. Ein Schornstein schafft Zukunftssicherung
2. Ein Schornstein schafft Wertigkeit
3. Ein Schornstein schafft Flexibilität
4. Ein Schornstein schafft Unabhängigkeit
5. Ein Schornstein ist umweltfreundlich
6. Ein Schornstein schafft Sicherheit
7. Ein Schornstein schafft Wohlbehagen
8. Ein Schornstein ist kostengünstig
Ein Kachelofen, Kaminofen im Wohnbereich gibt wohltuende Wärme und schafft einen lebendigen Mittelpunkt.
Kachelöfen sind attraktiv, individuell und wohnlich. Die Strahlungswärme schafft ein gesundes Raumklima, man spürt wohlige Wärme, die Luft wird nicht unnötig aufgeheizt.
In der Übergangszeit brauchen Sie nicht das ganze Haus zu heizen. An kühlen Abenden reicht es, für ein paar Stunden den Kachelofen anzumachen.
Was Sie über den Schornstein wissen sollten
Die Funktion eines Schornsteines beruht auf zwei physikalischen Grundsätzen:
Erwärmte Gase wiegen weniger als kalte Gase. Deshalb steigen die Rauchgase in erwärmten Zustand nach oben.
Die im Schornstein nach oben strebenden Rauchgase und die nach unten drückende kalte Außenluft erzeugen einen Druckunterschied.
Je höher ein Schornstein ist, desto größer ist der Druckunterschied und desto stärker ist
die daraus resultierende Auftriebskraft, auch "Zug" genannt.
Damit für ausreichend Zug gesorgt ist, sollte die wirksame Schornsteinhöhe* bei gemeinsamen Schornsteinen mind. 5,0 m betragen.
*Unter der wirksamen Schornsteinhöhe versteht man die Strecke von der Rauch/Abgasrohreinführung in den Schornstein bis zur Mündung.
Kachelofen, Kaminofen oder Kachelherd, die ohne den zweiten Schornstein nicht möglich sind, entwickeln sich schnell zum Zentrum des Familienlebens und werden zum Symbol für die Gemütlichkeit und Gastlichkeit des Hauses.
Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig über den richtigen Standort für die geplante Feuerstätte und damit auch für den zweiten Schornstein klar zu werden.
Ihr Architekt / Fachplaner hat sicher viele Ideen wie man die 2. Feuerstätte sinnvoll und optisch wirksam einplanen kann - sicher auch bei einem späteren Einbau der Feuerstätte.
Sprechen Sie deshalb vor Beginn der Rohbauarbeiten mit Ihren Architekt oder Fachplaner über dieses "heiße" Thema.
Auch Ihr Schornsteinfeger wird Sie gerne beraten.
Quelle: Peter Stephan

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