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bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger


Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Freiburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Freiburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Wir alle sind Innung...

Obermeister Werner Rottler eröffnete die Innungsversammlung und hieß alle im Saal recht herzlich willkommen. Er freute sich, dass eine so große Zahl der Mitgliedsbetriebe anwesend war.

Er begrüßte die anwesenden Gäste, ganz besonders den neugewählten Kammerpräsidenten der Handwerkskammer Freiburg, Herrn Johannes Ullrich, und Michael Rauber, den neu gewählten Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Freiburg. Beide sprachen noch ein Grußwort an die Versammlung.
Weiterhin durfte er den Präsidenten des Landesinnungsverbandes Stefan Eisele und die Obermeister der Nachbarinnungen begrüßen. Aus dem benachbarten Elsass besuchte der Präsident der Schornsteinfegermeisterförderation Frankreich, Ralph Willig, und aus der Schweiz der Ehrenpräsident Andreas Winter und die Kollegen Valentin Regli und Kurt Schnyder unsere Versammlung. Zum ersten Mal nahm als Ehrengast auch Herr Thomas Grässle von der Signal-Iduna, dem Versorgungswerk für das Schornsteinfegerhandwerk, teil.
Und ebenfalls ein Gruß galt selbstverständlich den anwesenden Ehrenmeistern, Altmeistern und natürlich allen anwesenden Mitgliedsbetrieben.
 
Gedenken an die Verstorbenen
Seit der letzten Innungsversammlung im April 2014 mussten wir uns von den Altmeistern Horst Mayer, Gerhard Weschle und Fritz Schneider verabschieden.
Die Mitglieder erhoben sich zum ehrenden Gedenken von ihren Plätzen.
 
Ehrungen
Die ersten Ehrungen, die bei dieser Innungsversammlung vorgenommen wurden, galten den Kollegen, die seit der letzten Innungsversammlung in den Ruhestand versetzt wurden. Es waren dies die Kollegen Fridolin Burger, Helmut Börtzler, Georg Latt, Bertram Mutter und Günther Schneider.
 
Den anwesenden Kollegen überreichte Obermeister Rottler seitens der Innung ein Geschenk und wünschte für den Ruhestand alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.
 
Die Ehrenurkunde des ZIV für das 50-jährige Meisterjubiläum konnte der Obermeister an Nikolaus Volk überreichen.
 
Erfreulich war die Anzahl der Ehrung der Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit.
 
Sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten für 10-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt werden. Es waren dies Daniel Völz (Betrieb Dieter Danzeisen), Monika Greiner (Betrieb Uwe Güth), Rene Kaiser (Betrieb Thomas Haas), Markus Fehrenbach (Betrieb Werner Rottler), Frank Stegemann (Betrieb Thomas Vogel), Tobias Zimmermann (Betrieb Bernd Wassmer)
 
Die Geehrten erhielten einen Bildungsgutschein im Wert von € 50,00, welcher für Fort- und Weiterbildungskurse verwendet werden kann.
 
Obermeister Rottler überreichte die Urkunden und gratulierte den Geehrten und den Mitgliedsbetrieben.
 
Veränderungen in den Bezirken
Als neubestellte Kollegen dürfen wir in unserer Innungsgemeinschaft begrüßen: Markus Börtzler (TUT 12), Stefan Burger (WT 14), Sascha Dominke (TUT 11), Josef Heiny (BHS 7), Andreas Hurst (OG 11), Michael Kaiser (EM 03), Dirk Mayer (OG 12), Jonas Schwald (WT 07), Andreas Ulbrich (LÖ 5) und Martin Wöhrle (RW 10).
 
Obermeister Werner Rottler überreichte den neubestellten Kollegen unser bekanntes Buchgeschenk „Knigge für Schornsteinfeger“ und gratulierte ganz herzlich nochmals zur Übernahme des Bezirkes. Er versicherte den "Neuen", dass sie sich mit anstehenden Anliegen allumfassend an die Innung wenden können und sollen. Es wird ihnen mit Rat und Tat geholfen werden.
 
Geschäftsbericht des Obermeisters
Obermeister Rottler ging in seinem Bericht auf Themen und Veranstaltungen ein, die von ihm seit der letzten Innungsversammlung wahrgenommen wurden.
 
Die Kontakte zu allen Kreishandwerkschaften sind sehr gut und es waren einige Termine, die es wahrzunehmen galt. Hier sprach Obermeister Rottler den Dank an seine Vorstandsmitglieder und an die Obmänner aus, die stellvertretend an einzelnen Terminen teilgenommen haben.
 
Ebenfalls fanden verschiedene Termine in den Kreisbehörden zu baurechtlichen und schornsteinfegerrechtlichenThemen statt. An dieser Stelle richtet Obermeister Rottler die große Bitte an die Mitgliedsbetriebe, die Pflichtaufgaben 1:1 umzusetzen; das ist das Fundament unseres Handwerks. Die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger müssen für die Bürgerinnen und Bürger die ersten Ansprechpartner sein.
 
Im Regierungspräsidium Freiburg fanden ebenfalls berufsspezifische Gespräche statt. Hier erinnerte Obermeister Rottler nochmals an den sehr guten Auftritt von Frau Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer beim Landesinnungsverbandstag, der im Oktober vergangenen Jahres in Titisee stattgefunden hatte.
 
An dieser Stelle sprach Obermeister Rottler nochmals den Part "Wiederbewerbung" an, welche uns alle zeitlich und emotional sehr beschäftigt hat. Er möchte den Fokus auf unsere Gemeinschaft richten und er dankt für das Verständnis und das Entgegenkommen, welches jeder einzelne im Wiederbewerbungsverfahren gezeigt hat.
 
Denn das Jahr 2014 war sicherlich mit der ersten Wiederbewerbung eines der intensivsten Jahre im Schornsteinfegerhandwerk für ALLE Berufsangehörigen.
 
Es fand der jährliche Meinungsaustausch mit dem Fachverband SHK statt und es zeigt sich erneut, dass immer wieder Gesprächsbedarf besteht.
Im Gebäudebestand wird durch uns so viel sichergestellt und wir dürfen als Schornsteinfegerhandwerk Flagge zeigen und brauchen uns nicht zu "verstecken".
 
Beim Schornsteinfegerhandwerksgesetz war die Schornsteinfegerinnung Freiburg eine der ersten Innungen, die das Thema der Vertretungen ordentlich geregelt wissen möchte. Dieser Punkt ist ein wesentlicher Faktor.
 
Auch bei den Handwerkskammer-Vollversammlungen war unsere Innung präsent. Wie bereits berichtet, ist unsere Innung im Kammerbereich Freiburg durch Martin Kasper und im Kammerbereich Konstanz durch Werner Rottler vertreten.
 
Die Innung begleitet auch weiterhin Rechtsangelegenheiten beim Verwaltungsgericht. Hier beschreibt Obermeister Rottler einzelne Fälle.
 
Ein Hinweis ergeht zum ZIV-Tag, der am 09. und 10. Juli 2015 in der wunderschönen Landeshauptstadt von Sachsen durchgeführt wird, in Dresden. Obermeister Rottler möchte die Kollegen motivieren, auch einmal an einer derartigen Veranstaltung teilzunehmen.
 
Der Obermeister bedankte sich bei seinem Vorstand und bei allen Mitgliedern für die sehr gute Zusammenarbeit und beendete seinen Bericht mit "Wir alle sind Innung".
 
 
Geschäftsbericht des Technischen Innungswarts
In seinem Geschäftsbericht ging TIW Thomas Sunderer auf die aktuellen technischen Veränderungen und Neuerungen ein. Er machte umfangreiche Ausführungen zu den Themen Baurecht, Schornsteinfeger-Handwerksgesetz, 1. BImSchV, Messtechnik, Novellierung des Erneuerbare Wärme-Gesetzes Baden-Württemberg (EWärmeG), zur Energiesparverordnung, den Europäischen ErP-Richtlinien und der ELD-Richtlinie (Ökodesign Richtlinie), dem EnergieSparCheck, der Energieberatung und den Förderprogrammen. Weitere Themen waren die Technische Prüfstelle Süd, neue Arbeitsblätter, die herausgegeben werden, die Statistiken, die Erfassung der Festbrennstofffeuerstätten, die Datenerhebung des Deutschen Biomasseforschungszentrums und das Forschungsprojekt "Nichtwohngebäude".
Zuletzt erläuterte er noch die Neuerungen und Ergänzungen im internen Bereich unserer Homepage.
 
 
Geschäftsbericht des Lehrlings- und Berufsbildungswart
Martin Kasper gab seinen Geschäftsbericht als Lehrlings- und Berufsbildungswart ab. Er berichtete über die Anzahl der Lehrlingszahlen in den einzelnen Lehrjahren, ausgebildet wird in rd. 27 Betrieben unserer Innung.
Er berichtet von einzelnen Terminen, die er als Lehrlings- und Berufsbildungswart wahrgenommen hat, vorrangig mit dem Ziel, Nachwuchs für unser Handwerk zu gewinnen. Martin Kasper würde sich sehr freuen, wenn noch mehr Kollegen sich bereitfinden würden, an einzelnen Veranstaltungen teilzunehmen. Es ist definitiv so, dass sich unser Engagement bei Ausbildungsmessen in den Ausbildungszahlen niederschlagen.
Der Eignungstest im Dezember war sehr erfolgreich. Von 32 Teilnehmern waren 10 Jugendliche aus unserer Innung und erfreulicherweise werden viele Jugendliche von ihren Eltern, die ebenfalls in Ulm dabei waren, motiviert, diesen Beruf zu erlernen.
 
Er verwies auch auf den Anfang Mai stattfindenden Eignungstest und bat darum, die Jugendlichen, die am Eignungstest teilnehmen werden, nicht alleine nach Ulm zu schicken.
 
An der Zwischenprüfung haben 123 Auszubildende teilgenommen, hiervon waren 24 Auszubildende aus unserer Innung. 12 Prüflinge können die Lehrzeit um ein ½ Jahr verkürzen. Dieses gute Ergebnis zeugt auch vom guten Ausbildungsstand der jeweiligen Ausbildungsbetriebe.
 
Auch die Gesellenprüfung war sehr erfolgreich. Die Bestnote lag bei 1,7.
 
Der Meisterbrief im Schornsteinfegerhandwerk ist gleichgestellt mit dem Bachelor. Europaweit gibt es eine Skala mit 8 Niveaus. Die Meisterprüfung bedeutet Niveau 6, 7 wäre der akademische Master, Niveau 8 bedeutet promoviert. Mit der Meisterprüfung im Schornsteinfegerhandwerk kann auch studiert werden. Also ein erstrebenswertes Berufsziel.
 
Martin Kasper referierte noch zum Berichtsheft, hier gibt es nach wie vor viele Fragen zu beantworten.
 
Die Themen der Schulungen in Rottweil beinhalten: Feuerstätte für feste Brennstoffe in Verbindung mit Lüftungsanlagen, 1. BImSchV, BHKW, FeuVO, KÜO, EnEV, EAP-Richtlinien.
 
Bei den Mitarbeiterschulungen werden die gleichen Themen bearbeitet werden, wie in Rottweil, weiterhin können die Mitarbeiter an einem Fahrsicherheitstrainings teilnehmen und sie werden regelmäßig in den UVV-Richtlinien unterwiesen.
 
 
Geschäftsbericht des QM/UM Beauftragten
QM/UM-Beauftragte Peter Schmidt begrüßte die anwesenden Kollegen und begann mit seinen Ausführungen zu den durchgeführten Audits. Er bedankte sich auch im Namen seiner beiden Mitauditoren Klaus Gerlach und Karsten Götze bei den ausführenden Mitgliedsbetrieben für die außerordentlich konstruktive und freundliche Mitarbeit. Es ist wichtig zu erkennen, dass die Audits keine Prüfung darstellen, sondern eine Beratung und Unterstützung für jeden teilnehmenden Betrieb. Hier führt er als Beispiel die Gefährdungsanalyse an, die aktuell und jährlich zu bearbeiten ist. Peter Schmidt ruft das Managementportal in Erinnerung und was dort alles hinterlegt und bearbeitet werden kann. Speziell die Lieferantendatenbank, in der viele Anbieter bewertet werden können und auch bewertet werden sollten. Nur wenn der Lieferant weiß, dass etwas nicht in Ordnung ist, kann auch geholfen und der Mangel abgestellt werden. Zum Schluss betonte Peter Schmidt nochmals eindringlich, wie wichtig die Zertifizierung für unsere Betriebe, für die Zukunft unserer Betriebe, ist.
 
 
Bericht zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Von vielfältigen Aktivitäten, die nur mit Hilfe der Mitgliedsbetriebe erfolgreich durchgeführt werden konnten, berichtete Luzia Müller und sie bat weiterhin um das engagierte Mitwirken aller. Frau Müller bedankte sich zum Schluss ihrer Ausführung sehr herzlich für die wie immer sehr angenehme Zusammenarbeit mit den Innungsmitgliedern.
 
 
Bericht des Kassiers
Klaus Gerlach, begrüßte die Kollegen und ging gleich zu seinem Kassenbericht über. Er legte sein Zahlenwerk vor und macht nähere Ausführungen.
 
Die ordnungsgemäße Kassenführung wurde von den Kassenprüfern, stellvertretend durch Kollege Uwe Fröhlin, bestätigt.
 
Im Anschluss daran wurde der Haushaltsplan gemeinsam von Kassierer Klaus Gerlach und Obermeister Rottler erörtert, vorgestellt und einstimmig von der Versammlung angenommen.
 
Aktuellreferat des Präsidenten Stefan Eisele
Präsident Stefan Eisele berichtete in seinem Aktuellreferat über viele Punkte, die das Schornsteinfegerhandwerk betreffen. Der Inhalt des Aktuellreferates wird nach Durchführung aller Innungsversammlungen in Baden-Württemberg in der Fachzeitung veröffentlicht.
 
 
Schornsteinfegerinnung Freiburg

Jobs for Future 2015

Die Jobs for Future in Villingen-Schwenningen wurde wieder zum gefragten Treffpunkt der großen und vielfältigen Berufewelt.

 

Die große Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung wurde auf dem Schwenninger Messegelände von Dietmar Stengele vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft eröffnet.
 
Ein Besuch auf der Jobs for Future ist weit mehr als Informationen sammeln und Vorträge anhören. Hier gibt es bei rekordverdächtigen 271 Ausstellern in vier Messehallen nicht nur jede Menge Tipps, sondern auch Antworten oder konkrete Vorschläge. Hier treffen Theorie auf Praxis und potenzielle Chefs auf künftige Auszubildende.
Wissensdurst war in allen Hallen – an Ständen, in Foren und in Gängen – zu spüren. Es gab Angebote, von denen manche Besucher bisher nichts geahnt haben.
 
Aber was wäre die Welt ohne Handwerk?
 
Unser schönes Schornsteinfegerhandwerk wurde auch dieses Jahr durch unsere Innung unter dem "großen Dach des Handwerks" präsentiert.
 
Über die dreitägig dauernde Ausstellung haben die Kollegen Martin Bausch, Ingo Hohner, Andreas Kariegus, Ralf Kurschat, Jochen Oefinger, Harald Reiser, Hansjörg Rottler und Christof Schwer den Stand begleitet. Unterstützt wurden sie von Dario Guarisco (Auszubildender bei Werner Rottler), Florian Oehler (Mitarbeiter bei Rafael Kammerer) und Thomas Schilli (Auszubildender bei Christof Schwer).
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei unseren Kollegen für ihr Engagement.
 
 
Bilder: Handwerkskammer Konstanz,
Text: Schornsteinfegerinnung Freiburg
 
 

Neue bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger in Tuttlingen

Landrat Stefan Bär hat im Rahmen einer kleinen Feier die Bezirksschornsteinfeger für den Landkreis Tuttlingen bestellt.

Bernd Bessey, Uwe Fröhlin, Hartmut Gruhler, Herbert Lutz, Matthias Müller, Stefan Schneckenburger und Helmut Widemann, die bereits bisher als Schornsteinfeger im Landkreis Tuttlingen tätig waren, haben sich erfolgreich beim Regierungspräsidium Stuttgart beworben. Mit Markus Börtzler und Sascha Dominke haben es darüber hinaus auch zwei neue Bezirksschornsteinfeger geschafft. Karl Niedermaier und Helmut Börtzler, bisher ebenfalls Bezirksschornsteinfeger aus dem Landkreis, treten zum Jahresende in den Ruhestand. „Ich gratuliere allen Bezirksschornsteinfegern herzlich zu ihrer erfolgreichen Bewerbung, bedanke mich für den bisherigen Einsatz und freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit“, so Landrat Stefan Bär.
Text und Bild: Pressestelle Landratsamt Tuttlingen
 

Kevin Kunz zum Praktikum in der Schweiz

 

Praktikum in Bad Zurzach

von Kevin Kunz

 
Zwischen den Unterrichtsblöcken in Ulm und der Prüfungsvorbereitung auf die Gesellenprüfung im Februar 2015 ermöglichte mir mein Ausbilder, Obermeister Werner Rottler, ein Praktikum beim befreundeten Schornsteinfegermeisterbetrieb im Schweizerischen Kanton Aargau. Dies war eine durchaus willkommene Abwechslung und mit großer Spannung trat ich diese Woche an.
 
Am Montag, frühmorgens um 6.45 Uhr, traf ich im bekannten Kurort Bad Zurzach bei Herrn Andreas Gersbach ein, der für diese Woche mein Chef war. Ich wurde von ihm und seinen Mitarbeitern herzlich begrüßt und aufgenommen. Nachdem ich mit allem nötigen Werkzeug ausgerüstet und eingewiesen war, machten wir uns sogleich auf den Weg zum ersten Kunden. Ich durfte dabei den Mitarbeiter Herrn Kern begleiten, der die Arbeiten erklärte und mir diverse Fragen beantwortete. Die Tätigkeiten eines Schornsteinfegers in der Schweiz unterscheiden sich im Wesentlichen von unseren Betrieben in der Durchführung der gesamten Reinigung der Feuerungsanlage. Das bedeutet, dass z.B. bei einem Ölheizungskessel auch die Reinigung komplett vom Schornsteinfegerhandwerk vorgenommen wird. Insbesondere wird eine alkalische Reinigung bei den Heizkesseln durchgeführt. Die Immissionsschutzmessung oder in der Schweiz auch die sogenannte Rauchgaskontrolle, wurde anschließend durchgeführt. Hier ist erwähnenswert, dass die Anforderungen an den Abgasverlust höher als in Deutschland sind. Die Heizkesselreinigung ist also in der Schweiz eine vorgeschriebene auszuführende Tätigkeit durch den Schornsteinfeger. Das Partnerhandwerk Sanitär-Heizung-Klima beschränkt sich in der Schweiz auf die Wartung und Einstellung des Brenners. Bei Heizkesseln über 70 kW Leistung ist diese Reinigung sogar zweimal pro Kalenderjahr vorgesehen.
 
Doch nicht nur die Reinigung von Ölheizkesseln, sondern auch die Reinigung der Feuerstätten für feste Brennstoffe fällt in das Aufgabengebiet unserer schweizerischen Berufskollegen. Dies konnte ich schon im nächsten Gebäude feststellen, da hier ein Kaminofen zu reinigen war, wobei hierbei unter anderem ein leistungsstarker Staubsauger eingesetzt wurde. Durch die verschiedenen Reinigungstätigkeiten ist in jedem Fahrzeug als Grundausstattung, auch der Nasssauger für die alkalische Kesselreinigung.
 
Eine Besonderheit fiel auf die Woche meines Praktikums. Es wurde nämlich der Beruf des Kaminfegers in einer Schule vorgestellt. Die Schüler hatten in dieser Woche die Gelegenheit, verschiedene Berufe kennen zu lernen. So wurde also die Reinigung der beiden Ölkessel der Schule auf diese Woche gelegt, um den Schülern unseren Beruf in der Praxis vorzustellen. Daran und auch durch die Freundlichkeit im Umgang mit der Kundschaft wurde deutlich, dass der Schornsteinfeger ein gutes Bild in der Öffentlichkeit innehat.
 
Abschließend kann ich sagen, dass die Arbeitswoche in der Schweiz eine gewinnbringende Erfahrung war, für die ich sehr dankbar bin. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Herren Gersbach und Rottler, die mir dies ermöglicht haben. Dies ist sicher auch ein gutes Zeichen der Wertschätzung unter den Kollegen unseres Handwerks – auch über die Landesgrenzen hinaus.
 

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